Im Schwerpunkt arbeite ich in den Fachbereichen Pädiatrie und Neurologie. Mein Mann, ebenfalls Ergotherapeut mit lanjähriger Berufserfahrung im Fachbereich Psychiatrie, wird diesen Fachbereich in der Praxis übernehmen.

Selbstverständlich führe ich auch Hausbesuche bei Ihnen zu Hause oder in anderen Einrichtungen durch.

Ich bin auch im geriatrischen Bereich mit den Krankheitsbildern Morbus Alzheimer oder Demenz lange Jahre vertraut.

Pädiatrie

Dieser Fachbereich umfasst Kinder vom Säuglings- bis Jugendalter. Im Vordergrund stehen dabei allgemeine- und spezielle Entwicklungsverzögerungen im motorischen und kognitiven Bereich, sämtliche Wahrnehmungsstörungen, oder Kinder, die von Behinderung bedroht oder betroffen sind.

Ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Behandlung von Kindern mit Konzentrationsstörungen oder Störungen in der sozialen Entwicklung und Kommunikationsfähigkeit.

Dabei sehe ich das Kind grundsätzlich als GANZES Individuum und arbeite nicht defizitorientiert, sondern versuche durch die vorhandenen Stärken, die Schwächen zu kompensieren. Das bedeutet, dass aus einem unmusikalischen Kind kein Mozart und aus einem unsportlichen Kind kein Fußballstar wird, aber mein Ziel ist es, das Kind zu unterstützen, zu einer selbständigen, selbstbewussten Persönlichkeit zu werden.

Damit dies gelingt, versuche ich Bewegungsabläufe anzubahnen oder zu verbessern, die Körperkoordination zu schulen, die Sinneswahrnehmung zu schärfen, Konzentration und Ausdauer zu verbessern, sozio-emotionale Kompetenzen zu erlangen, emotionale Affekte zu steuern und zu bahnen.

Die Behandlung im pädiatrischen Bereich erfolgt immer in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Gerne tausche ich mich auch mit Erziehern und Lehrern aus, um das Kind möglichst umfassend zu unterstützen.


Neurologie

In diesem Fachbereich werden Krankheitsbilder behandelt, die auf einer Schädigung im zentralen Nervensystem basieren, allen vorran Multiple Sklerose, Apoplex, Morbus Parkinson, Querschnittslähmungen und allgemeine Schädel-Hirn-Traumen.

Hier ist es das Ziel, dass pathologische Bewegungs- und Haltungsmuster abgebaut werden und normale Bewegungsabläufe angebahnt werden. Auch die Verbesserung der Gleichgewichtsfunktion so wie die Hirnleistungsfunktion im Bereich Ausdauer und Konzentration stehen im Vordergrund.

Neurologische Patienten werden eng im alltäglichen Leben begleitet, um die größtmögliche Selbständigkeit zuhause und / oder am Arbeitsplatz zu erhalten. Hierzu gehören auch das ADL -Training (Aktivitäten des täglichen Lebens). Das bedeutet, dass Handlungen wie z.B. das Aufschneiden eines Brötchens oder das Aufhängen von Wäsche realitätsnah geübt werden.


Psychiatrie

Gespräche mit Psychiatern und Psychologen ergaben, dass ein großer Bedarf für ambulante Ergotherapie besteht, um zeitnah erlernte Fähig- und Fertigkeiten der Patienten aus dem Klinikalltag zu festigen und zu stabilisieren und auch die teilweise bis zu einem Jahr dauernden Wartezeiten, zu den ambulanten Gesprächstherapien sinnvoll zu begleiten und zu überbrücken.

Ziele der Ergotherapie in diesem Bereich können die allgemeine Aktivierung der Patienten, wie auch verbesserte Tagesstruktur und - über die Schaffung von Erfolgserlebnissen im handwerklichen Bereich - eine Steigerung des Selbstwertes sein.

Vorstellbar ist, je nach Absprache mit dem verordnendem Facharzt, das Arbeiten in der Gruppe (kompetenz-, ausdruckszentriert) oder im Rahmen einer Einzeltherapie. Auch gemeinschaftliche Außenaktivitäten zur Verminderung sozialer Ängste (niederschwellig, keine VT Behandlung) sind möglich.

Begleitung und Vorgespräche für Ämtergänge sind ebenso möglich, wie Bewerbungstraining und allg. Alltagstraining.
Des Weiteren hat sich das Hirnleistungstraining (Cog Pack) z.B. "Psychose-Patienten" sehr bewährt.

Bei allen Behandlungen ist die enge Zusammenarbeit mit dem verordnenden Arzt, weiteren Thearpeuten und sozialen Einrichtungen sehr wichtig.